Seit Mitte Juni hat sich die 2. Liga-Equipe mit zwei Trainings pro Woche auf die Saison 2017/18 vorbereitet. Zusätzlich trainierte das Team am Trainingssonntag Mitte August. In der ersten Phase wurde vor allem im physischen Bereich gearbeitet, je näher der Saisonstart rückte, desto mehr richtete sich der Fokus dann auf spielerische Elemente.

Im Vergleich zur letzten Saison hat sich die Mannschaft erneut nur wenig verändert. Neu zum Team gestossen ist das Brüderpaar Jan und Andri Tatarinoff, welches zusätzliche NLB- und 1.Liga-Erfahrung mitbringt. Zurück im Team sind ausserdem Martin Mende (nach Weltreise), Thomas Felder, welcher mehrere Jahre in Langenthal spielte und nach mehrjähriger Handballpause Kevin Schmid.

 

Die Mannschaft ist in den vergangenen Jahren zu einer tollen Einheit zusammengewachsen, welche auch neben dem Handballfeld viel gemeinsam unternimmt. An der Mannschaftsreise nach Prag nahmen zehn Spieler teil. Bei Anlässen wie dem Auffahrtsturnier oder dem Betrieb des Getränkestandes am Solothurner Streetfood Festival helfen alle mit. Und das gemeinsame Nachtessen nach (fast) jedem Spiel ist zur Tradition geworden.

 

Für die Saison 2017/18 ist die SG Biberist aktiv wieder in der 2.Liga-Gruppe 5 eingeteilt. Im Vergleich zu letzten Saison kommen aber mehr Gegner aus dem Aargau (HSG Siggenthal/Vom Stein Baden, HV Suhrental, STV Baden, TV Brittnau, TV Zofingen) und dem Seeland (HS Biel, PSG Lyss, HBC Ins). Die weiteren Gegner sind der 1.Liga-Absteiger SG Wahlen Laufen und die uns bekannten Mannschaften aus Jegenstorf und Langenthal.

Der Saisonstart ist mit der Startniederlage im Baselland gegen die SG Wahlen Laufen und einem klaren Heimsieg gegen den HV Suhrental bereits Geschichte.

 

Die Startniederlage wäre mit einer besseren Chancenauswertung einfach zu vermeiden gewesen. Die Verteidigung stand sehr gut, die Torhüter hatten eine Paradequote von 50% und liessen nur 21 Gegentore zu, aber aus 43 Torwürfen resultierten nur 18 Treffer.

Im ersten Heimspiel war die HV Suhrental zu Gast. Der Aufsteiger aus Schöftland schien körperlich aber auch vom Spieltempo überfordert. Viele Tore konnte das Heimteam per Gegenstoss oder bereits nach wenigen Pässen erzielen. Am Schluss resultierte ein deutliches 37:23.

 

Das nächste Spiel findet erst am 14. Oktober statt. Dies gibt dem Trainer-Duo Kaech/Paratore nochmals Zeit, um Lehren aus den ersten Partien zu ziehen und die Mannschaft für den Rest der Meisterschaft vorzubereiten.

 

Bericht: Philippe Kaech