Familienausflug vom 30.Juni 2013 ins Aargauer Reusstal

Nach einem regnerischen Vortag besammelten sich am Sonntag eine grosse
Anzahl Turnerinnen und Turner inklusive ein paar Kinder am Bahnhof RBS. Die
kühle, feuchte Nacht liess noch ein paar Nebelschwaden liegen, trotzdem
steigerte sich die Stimmung von Stunde zu Stunde, so aber auch der Blauanteil
am Himmel.

 

Die Bahn führte uns mit mehrmaligem Umsteigen nach Wohlen. Dort füllten wir
gleich einen grossen Orts Bus, mit welchem wir zum ehemaligen Zisterzienserinnen
Kloster Gnadental fuhren. Nach der Aufhebung des Klosters 1876 wurde dieses
zwischenzeitlich als Zigarrenfabrik verwendet. Bereits 1894 wurde darin dann
ein Pflegeheim errichtet. Nach der Erstellung mehrerer Ergänzungsbauten in den
1970-er Jahren wurde die Anlage in die Institution Reusspark-Zentrum für Pflege
und Betreuung überführt.

 

Nach Kaffee und Gipfeli nahmen wir noch einen Augenschein von der alten Klosterkirche
und dem Kreuzgang und machten uns dann auf den Weg der mächtig fliessenden
Reuss entlang. Auf dem sogenannten „Freiämterweg“, ein weitläufiges Wegnetz
durch das Freiamt.


Der romantische Weg erforderte Aufmerksamkeit wegen der vielen Wurzeln, liess aber trotzdem genügend Freiraum um sich auszutauschen. So rauschten nicht nur das Wasser der Reuss, sondern auch die vielen Geschichten die von hier nach dort erzählt wurden.


Nach rund einer Stunde erreichten wir das kleine Restaurant auf dem Zeltplatz Sulz, der ebenfalls direkt an der Reuss liegt. Glücklicherweise jedoch durch einen recht markanten Damm vor den Fluten geschützt. Sandbänke auf dem Weg zeugen von der Höhe des Wasserstandes.


In diesem „Beizli“ konnten wir uns verpflegen und die Mittagsrast geniessen. Alsdann erreichten wir nach nochmaligem kurzem Marsch den „Fährima“ der uns auf die andere Seite der Reuss übersetzte. 4 Fahrten waren notwendig bis alle trockenen Fusses das andere Ufer erreichten. Von dort gings nach dem Ort Fischbach-Göslikon. Das Postauto brachte uns dann nach dem hübschen Habsburger-Städtchen Bremgarten.


Nach einer kurzen Stadtbesichtigung zog es uns alle ins Restaurant „Bijou“ direkt an der Reuss.


Wohlbehalten erreichten wir wiederum die heimatlichen Gefilde und möchten es nicht unterlassen für die Organisation dieses schönen und erlebnisreichen Tages den beiden Organisatoren Franz Schnider und Röbi Mathys herzlich zu danken.


Peter Stuber